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Side Story
Anders, aber besser


"Die Zukunft ist ethisch-oder gar nicht". Umweltzerstörung, Armut, Gewalt und Risikotechnologien bedrohen unsere ökologischen Lebensgrundlagen und die Lebensqualität von immer mehr Menschen. Diese Bedrohungen haben ihren Grund nicht in den menschlichen Schwächen, sondern in ihren Stärken. Lebensqualität und Natur werden durch Konsum, Mobilität,  Landwirtschaft und wirtschaftliche Globalisierung massiv bedroht. Die Probleme sind jedoch nicht materieller, sondern geistiger Natur. Weltweite Armut könnte man beispielsweise innerhalb eines Jahres beseitigen. Hans Ruh - ehem. Prof. für System. Theologie, Schwerpunkt Sozialethik an der Uni Zürich.

Verantwortlich konsumieren ist heute schon möglich. Der Nachhaltige Warenkorb bietet Orientierung im Kennzeichnungsdschungel.
Berlin, November 2008 - Wer sozial und ökologisch verantwortlich leben will, der kann das heute schon – ohne Komfortverzicht und ohne finanzielle Mehrbelastung. Wichtig ist, Gewohnheiten zu hinterfragen. Das zeigt die Broschüre „Der Nachhaltige Warenkorb aktuell – Ein Einkaufsführer zum Ausprobieren und Diskutieren“ des Rates für Nachhaltige Entwicklung.

Ganz gleich ob es um Lebensmittel, Kleidung, Spielzeug, Hausgeräte, Mobilität, Geldanlagen oder den Hausbau geht: In nahezu allen Bereichen gibt es inzwischen Alternativen, bei denen die Anbieter auf ökologische und soziale Aspekte achten. Das meiste davon ist durch Siegel zu identifizieren, denen man vertrauen kann. „Nachhaltig konsumieren und leben ist heute schon möglich und, wenn man richtig rechnet, spart man sogar Geld“, sagt Marlehn Thieme vom Rat für Nachhaltige Entwicklung. Das zeigt die neue Broschüre mit dem Titel „Der Nachhaltige Warenkorb aktuell“, ein Entwurf, den die imug Beratungsgesellschaft in Hannover erarbeitet hat und der nun zur Diskussion gestellt wird.

Nachhaltige Entwicklung beginnt im Kopf und setzt Impulse für den Fortschritt frei. Bildung, Forscherdrang und Erfindergeist sind ihre Treibstoffe. Unternehmertum und Zivilgesellschaft sind ihre Motoren.

Prof. Dr. Jürgen Rimpau, Mitglied des Rates

Der Einkaufsführer wendet sich als Diskussionsangebot an Bürgerinnen und Bürger, Unternehmer, Politikerinnen und Experten. Unter www.nachhaltiger-warenkorb.de können Interessierte bis zum 27. Februar 2009 ihre Anregungen und Kritik einbringen. Als Ergebnis des Diskussionsprozesses wird der Rat für Nachhaltige Entwicklung im Sommer 2009 eine überarbeitete Fassung des Nachhaltigen Warenkorbs herausgeben.

In der neu veröffentlichten Broschüre erhalten Leserinnen und Leser umfassende Anregungen für unterschiedliche Entscheidungssituationen. „Nachhaltig leben heißt nicht kompliziert leben. Es kommt nur darauf an, ein eigenes Werteraster zu entwickeln und ihm konsequent zu folgen. Bewusster Konsum bedeutet mehr Lebensqualität“, so Thieme. „Letztlich beeinflusst jeder Einkauf die Produktpolitik von Unternehmen und damit, wie Wirtschaft gestaltet wird.“

Zugegeben: Nicht immer ist es leicht. Soll man zum Beispiel lieber konventionell erzeugte Äpfel aus der Region oder ökologische aus Neuseeland kaufen? Und was tun, wenn, wie beispielsweise in der Textilienbranche, die Informationen mangelhaft sind? Für solche Dilemmata, die sich im Alltag immer wieder stellen, findet man im Nachhaltigen Warenkorb pragmatische „Faustregeln“. Denn die Autorinnen und Autoren wollen eine Brücke schlagen zwischen modernen Lebensstilen und nachhaltigem Konsum.

Download der Broschüre:

 


 
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